Deutsche Künstler bei Amural 2017

31. August - 3. September 2017, Hinter der Graft: Dome, VJ Juladi und Paula Markert

In Partnerarbeit mit dem visuellen Festival Amural 2017, präsentiert das Deutsche Kulturzentrum Kronstadt 3 deutsche Künstler.

Die dritte Auflage des visuellen Festivals AMURAL vereint die Gegensätze die es schon bekannt gemacht haben: das letzte Festival des Sommers, das erste Festival des Herbstes. In der Stadt und doch im Wald. Auf mittelalterlichen Mauern, aber mit digitalen Instrumenten. Spielerisch, aber doch sehr ernsthaft. Aus Herzen, aber mit Verstand. So definiert sich dieses Festival – Zusammenstöße, kreative Kombinationen.

Die Festivalkarte wird neu gestaltet: Audio-Videosets aus GB, Schweden, Deutschland und the best of RO, zeitgenössisches Theater, Bildhauerei, light design, ein neues Kino, neue Veranstaltungsorte und Installationen von analog bis zur virtuellen Realität. All diesen kommen die schon etablierten Erfahrungen hinzu – Videoprojektionen aus RO, Foto-, Illustrations- und Designausstellung in den Befestigungstürmen der alten Stadtmauer, Grafitti auf einer neuen Wand und visual poetry.

Das Deutsche Kulturzentrum Kronstadt freut sich, an dieser Veranstaltungsreihe seinen Beitrag zu leisten.

1. Dome, alias Christian Krämer – Wandkunst, Graffiti – geheime Bühne

DOME lebt und arbeitet als Künstler in Karlsruhe. Fasziniert von der Kunst im öffentlichen Raum, entdeckte DOME Ende 1994 die Sprühdose als Arbeitsmedium und begann damit, Wände zu bemalen.

Zentrales Thema seiner Arbeiten ist der Mensch. Inspiriert von der Architektur der barocken Epoche fließen florale Muster sowie Konsolen und Altarbauten in seine Arbeiten mit ein. Dome präsentiert seine Figuren, deren Stil vom asiatischen Schattentheater inspiriert ist, häufig in Landschaften, auf Bühnen und Plattformen die von Spruchbändern mit eigenem entwickeltem Font begleitet werden.

http://www.domeone.de/

2. Paula Markert – Fotografie – Weißer Turm

Paula Markert studierte von 2004 bis 2011 Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg bei Prof. Vincent Kohlbecher, unterbrochen von einem Studienaufenthalt 2006-2007 am Department of Design and Image an der Universität de Barcelona. Noch im Jahr ihres Studienabschlusses erhielt sie 2011 den Förderpreis für Dokumentarfotografie der Wüstenrot Stiftung. Paula Markert lebt und arbeitet in Hamburg, arbeitet in ihren freien Projekten meist an Porträts und Reportagethemen, die sich im weitesten Sinne mit gesellschaftlichen oder psychologischen Themen beschäftigen. Oft setzt sie diese Arbeiten inszeniert um, wobei die Grundlage immer eine persönliche Geschichte bleibt, für die sie meist auch die authentischen Protagonisten fotografiert.

In der Fotografieausstellung die im Rahmen des Amural stattfindet, geht es um Mütter im Teenagealter.

http://www.paulamarkert.de/

3. VJ Juladi – video mapping – Hinter der Graft

Elke Radtke tritt seit 2005 als Video-Künstlerin JULADI auf. Die 4-Fach Spiegelung ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer Kunst. Sei es mit Fotografien, Video-Tanz-Performances, interactiven Installationen oder VJing. Sie beteiligte sich an zahlreichen Video Kunst und Musik Festivals und gewann 2013 unter anderem die Mapping Festival VJ Competition in Genf. Als VJ Juladi schafft sie eine neue Bilderwelt und macht Töne sichtbar. Sie ist in analoge und handgemachte Bilder spezialisiert.

http://juladi.de/

http://amural.ro/